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Wohlhauser René

(24. 03. 1954)

Wohlhauser René
Wohlhauser René
Schillerstr. 5
CH-4053 Basel
Schweiz

Tel: +41 (0)61 361 04 37
Internet: www.renewohlhauser.com

Biographie
Geboren in Zürich und in Brienz aufgewachsen, ist René Wohlhauser ein sehr vielseitiger Musiker mit einem stilistisch breiten Spektrum, der in verschiedenen Sparten ein sehr umfangreiches kompositorisches Werk geschaffen hat, das inzwischen über 1000 Werknummern umfaßt. Langjährige Erfahrungen als Rock- und Jazzmusiker, als Improvisator und als Liedbegleiter, sowie als Verfasser von Hörspielmusik beglei(te)ten seine hauptsächliche Tätigkeit als Komponist zeitgenössischer Musik.
1975-79 Konservatorium (Musikhochschule) Basel: Kontrapunkt, Harmonielehre, Analyse, Partiturspiel, Instrumentation und Komposition bei Thomas Kessler, Robert Suter, Jacques Wildberger und Jürg Wyttenbach. Dazu weitere Studien in Elektronischer Musik (bei David Johnson), Filmmusik (bei Bruno Spörri), Außereuropäischer Musik (bei Danker Shaaremann), Gesang (bei David Wohnlich), Algorithmisches Programmieren (bei Hanspeter Kyburz), Improvisation (bei Ruedi Lutz), Klavier (bei Stéphane Reymond), Max/MSP (bei Volker Böhm) und Dirigieren (bei Thüring Bräm), sowie in Philosophie (bei Hans Saner). Lehrdiplom als Musiktheorielehrer. Anschließend Kompositionskurse bei Kazimierz Serocki, Mauricio Kagel, Herbert Brün und Heinz Holliger; eingehende Kompositionsstudien bei Klaus Huber und bei Brian Ferneyhough.
1978 Kompositionspreis Valentino Bucchi, Rom, für "Souvenirs de l'Occitanie" für Klarinette.
1981 Kompositionspreis des Verbandes Deutscher Musikschulen, Bonn, für "Stilstu­dien" für Klavier, 4 Gitarren und 2 Schlagzeuger.
1983 Kompositionspreis VJMZ, Zürich.
1984 Kompositionspreis von Stadt und Kanton Fribourg für "Fragmente für Orchester".
1987 Kompositionspreis des Domkapitels Salzburg für das "Orgelstück".
1988 Kranichsteiner Stipendienpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt für "Adagio assai" für Streichquartett (UA durch das Arditti-Quartett).
1990 Kompositionspreis der Ostschweizer Stiftung für Musik und Theater, St. Gallen: 1. Preis für das "Klarinettentrio Metamusik".
1991 Kulturförderpreis des Kantons Luzern.
1992 Anerkennungspreis der Schweizer Gesellschaft für musikpädagogische Forschung, Zürich, für den mehrfach publizierten Aufsatz "Von einfachen graphischen Notationen und Verbalpartituren zum Denken in Musik".
1996 Auswahlpreis "Selection" von Swiss Radio International für die Porträt-CD "in statu mutandi".
1998 Kulturförderpreis des Kantons Basel-Landschaft.
Komponiert u.a. Solo-, Kammer- und Orchestermusik, Orgelwerke, sowie Musiktheater.
Zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland, so u.a. im Schauspielhaus Berlin, Nôtre-Dame-de-Paris, Concertgebouw Amsterdam, Tokyo, Rom, Toronto, New Castle, Aserbaidschan, Skandinavien, Basel, Zürich, Frankfurt, Speyrer Dom, Glinka-Saal St. Petersburg, Herkules-Saal der Residenz in München, sowie öfters an Festivals wie den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, den Tagen für Neue Musik Zürich, den internationalen Festivals in Odessa, Sofia, Cardiff, Brisbane und dem Schweizerischen Tonkünstlerfest. Etliche Porträtkonzerte.
Zusammenarbeit u.a. mit: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Basler Sinfonieorchester, Luzerner Sinfonieorchester, Bieler Sinfonieorchester, Sinfonietta Basel, Klangforum Wien, Klarinettenensemble des Ensemble Modern, Ensemble Köln, Arditti-Quartett, Modigliani-Quartett, Schweizer Klarinettentrio, sowie mit namhaften andern Ensembles und Solisten der internationalen Musikszene.
Gastdozent für Komposition an den Int. Ferienkursen Darmstadt (1988-94), am Festival in Odessa (1996-98) und am int. Komponisten-Atelier in Lugano (2000).
Umfangreiche Vortragstätigkeit vor allem über eigene Werke, auch in Rundfunksendungen.
Publikationen über kompositorische, ästhetische und philosophische Aspekte der Neuen Musik u.a. in: "MusikTexte" Köln, "Neue Zürcher Zeitung", "Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik", "New Music and Aesthetics in the 21st Century".
Kompositionsaufträge aus dem In- und Ausland. Werkproduktionen durch in- und ausländische Rundfunkanstalten, sowie Porträtsendungen und Gastvorträge beim Radio.
Portrait-CDs, Lexikon-Einträge und Artikel von verschiedenen Musikwissenschaftlern dokumentieren seine Arbeit.
Kulturpolitisches Engagement (Komponistenforum Basel, Schweizerisches Komponisten-Kollegium, weltweites Partiturenvertriebssystem "Adesso").
Unterrichtet seit 1979 Komposition, Musiktheorie und Improvisation an der Musikakademie Basel (und von 1979 bis 1991 an der Akademie Luzern). Lebt als freischaffender Komponist in Basel.


Werkliste
Lemuria (1977)
Ergon 1
für 2 Flöten und Zuspielband
Geheimnisvolle Aussagen des Traumdeuters Cayce über den im Pazifik versunkenen Kontinent "Lemuria", über den Platon berichtet haben soll, in Klangbilder gesetzt.
Dauer: 17' 00"
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CHF: 49.00
Nesut (1977)
Ergon 2
für Klavier solo
"Nesut" ist die Transliteration einer Hieroglyphe, die als Symbol für Macht und Unterdrückung steht; ein Relikt aus dem Studium der mittelägyptischen Sprache.
Dauer: 8' 00"
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CHF: 42.00
cemaltorz (1977)
Ergon 3
für Sopran und Klavier
Text: René Wohlhauser
Verbindung des Montageprinzips mit extremen ausdrucksmäßigen Kontrasten, in Relation gesetzt zu einer in linguistische Partikel zerlegten, imaginär-artifiziellen Sprache. In memoriam Camilo Torres.
Dauer: 11' 00"
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Souvenirs de l'Occitanie (1977-1978)
Ergon 4
für Klarinette solo
Ein musikalisches Aufspüren kafkaesker und surrealistischer Ausdrucksmomente, die im Titel auf den Ort der ersten Inspiration zu dieser Musik verweisen.
Dauer: 9' 00"
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Modulaltica (1978)
Ergon 5a
für Altblockflöte und Synthesizer
Unter Einbezug von elektronischen Mitteln die Bildung einer innermusikalischen Kausalkette, die musikalische Logik erlebbar machen soll.
Dauer: 15' 00"
Adesso
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Modulaltica-Variationen, Parergon 23, Nr. 3b (1978)
für Violine
Dauer: 15' 00"
Manuskript
Fragmente für Orchester (1979)
Ergon 6
(3 (anche 1.,2.,3. Fl. picc), 2 (2. anche C. ingl.), 3 (3. anche Cl.b.), 2- 2,2,2,0- Perc(3), Pfte, Arpa- 12,12,8,8,4)
Elf ausgearbeitete kompositorische Ideen im Bereich verschiedener Klangflächen und Tonfeld-Kombinationen im Spannungsfeld zwischen Statik und Dynamik; atmosphärisch inspiriert durch ein Aufrollen des Ariadne-Fadens vom Höhlengleichnis (Platon), über das imaginäre Land Uqbar (Borges) bis zur "schwarzen Milch der Frühe" (Celan).
Dauer: 10' 00"
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CHF: 55.00
Stilstudien (1980)
Parergon-Gruppe 23, Nr. 4
für Klavier, 2 SchlagzeugerInnen und 4 Gitarren
Verschiedene Stil-Idiome werden kompositorisch verfremdet und zu einer Art übergeordneter "Telemusik" verarbeitet.
I. Gamelan, II. alla romantica, III. Punk-Requiem, IVa. Dodekaphonia 1, IVb. Dodekaphonia 2, V. Rock-Medley, VI. Hors d'Œuvre, VII. Jazz-Quartett, VIII. Latino, IX. Fasnachtsmärsche
Für Musikschule-Ensembles geeignet.
Auftragskomposition der Staatlichen Musikkredit-Kommission Basel
Kompositionspreis des Verbandes Deutscher Musikschulen, Bonn 1981
Kompositionspreis der Vereinigung der Jugendmusikschulen des Kantons Zürich, 1983
Dauer: 9' 00"
Adesso
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Tremolo (1980)
für Violine
Dauer: 1' 00"
Manuskript
flautando (1980-1981/87)
Ergon 7
für 2 Flöten
Eine Klangfarbenkomposition ohne Tonhöhen und Rhythmus, die vieles (z.T. humorvoll) thematisiert und grammatikalisiert, was peripher mit dem Flötenklang zusammenhängt und in verschiedene musikalische Kommunikationsformen einbindet.
Dauer: 13' 00"
Müller & Schade AG
Moserstr. 16
CH-3014 Bern
Schweiz
Tel. +41 (0)31 320 26 26
Fax +41 (0)31 320 26 27
musik@mueller-schade.com
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Musica Assoluta e Determinata (1981)
Ergon 8, Nr. I
für Kammerensemble (Stimme, Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier)
Monadische Tonpunkte als kleinste beseelte Substanzen (Leibnitz) entwickeln sich durch bewusstes Setzen von Widersprüchen zu spannungssteigernden Kontextbildungen.
Dauer: 3' 00"
Adesso
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Largo elettrificato (1981)
Ergon 8, Nr. II
für Kammerensemble mit elektronischer Klangverfremdung (Stimme, Trompete in C, elektrische Gitarre, Schlagzeug, Klavier, Vocoder, Harmonizer, Ringmodulator, Tonbandschlaufe, Zuspielband)
Elektronische Klangumwandlungen traditioneller Instrumentalklänge evozieren ein "ästhetisches Fluktuieren".
Dauer: 1' 00"
Adesso
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Soggetto cavato de una parola, Parergon 24, Nr. 5a/b (1982)
für Violine oder für Klavier
Dauer: 1' 30"
Manuskript
Klavierquartett (1979-1984/87)
Ergon 9
in traditioneller Besetzung: V, Va, Vc, Klav
Ein Ausloten formaler und inhaltlicher Grenzsituationen, um im Auskomponieren der Tiefendimension weiter vorzustossen, was zu einer gedrängten Dauer der Musik, zu einer Art "Texturpolyphonie" führt.
Dauer: 9' 00"
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CHF: 23.00
Eile oder weile (1984)
Mundgeräusche, Parergon-Gruppe 23, Nr. 8
für Ensemble
Ein Klangparcours in graphischer Notation. Auch für Schulklassen geeignet.
Dauer: 10' 00"
Adesso
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Kreise (1984)
Parergon-Gruppe 23, Nr. 9
für Singstimmen, Becken und Trommeln
Ein Ausloten von Klangverwandtschaften zwischen unterschiedlichen Klangquellen, graphisch notiert. Auch für Schulklassen geeignet.
Dauer: 10' 00"
Adesso
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Kombinationen (1984)
Parergon-Gruppe 23, Nr. 10
für Stimmen und instrumentalisierte Alltagsgegenstände
Kontrastierende Klangkombinationen in differenzierter Ausgestaltung. Graphische Notationen evozieren Spielaktionen. Auch für Schulklassen geeignet.
Dauer: 10' 00"
Adesso
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Im Tritt! Oh Nuss, Parergon 24, Nr. 13 (1984)
für Violine
Dauer: 3' 00"
Manuskript
Schlagzeugtrio (1984-1985)
Ergon 10
für 3 SchlagzeugerInnen
Polyphone Zeitebenen, die sich im Spannungsfeld zwischen Determination und Indetermination gegeneinander verschieben, als vieldimensional vernetztes Rhizom-Labyrinth ohne Zentrum und Peripherie, ohne Ausgang und deshalb potenziell unendlich (nach Gilles Deleuze).
Dauer: 9' 00"
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CHF: 60.00
CI - IC (1985)
Ergon 11
für Flöte und Viola
Eine Miniatur mit zeitlich extrem gedrängter, konzentrierter struktureller Komplexität, gedacht als Metapher für die Furie des Verschwindens kurzer und intensiver Hörerlebnisse.
Dauer: 2' 00"
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CHF: 13.00
Duometrie (1985-1986)
Ergon 12
für Flöte und Bassklarinette
Äussere Zeitebenen (wie die von Stephen Hawking bezeichnete, zur linearen Zeit zusätzlich senkrecht stehende imaginäre Zeitrichtung, damit in der daraus entstehenden geschlossenen Fläche ohne Anfang und Ende alle Gegensätze gleichzeitig denkbar sind) stehen im Verhältnis zur stückimmanenten, komplexen dramaturgischen Zeitorganisation, die sich u.a. darin äussert, dass für beide Spieler die Zeit nicht synchron abläuft, da sie sehr oft verschiedene Tempi gleichzeitig gegeneinander zu spielen haben; als Ausdruck unvereinbarer Widersprüche, sogenannter Antinomien, im Sinne von Kants "Transzendentaler Dialektik".
Dauer: 5' 00"
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CHF: 23.00
Orgelstück (1986)
Ergon 13
für Orgel solo
Ein rhapsodisches Kreisen um das Ausgangsmaterial zieht seinerseits immer grössere Kreise, so dass nach und nach auch das Tempo ins Schlingern gerät, was am Ende zum bewegungsmässigen Stillstand, zum Tempo Null führt, einer interessanten Grösse, die der Mathematiker Leonhard Euler in seiner "Algebra" (in Konstellation mit anderen Grössen) als Symbol für Unendlichkeit definiert hat.
Dauer: 8' 00"
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CHF: 52.00
Drei Stücke für Klavier (1986-1987)
Ergon 14
Dieses Stück resultierte aus der gedanklichen Auseinandersetzung mit der sogenannten ontologischen Dialektik zwischen mundus sensibilis und mundus intelligibilis, zwischen Materialität und Immaterialismus, zwischen Logizität und Faktizität; so etwa im zweiten Stück "Adagio", in dem an der Grenze zum Absurden eine nervöse vordergründige Bewegung auf ruhigem Hintergrund groteske musikalische Seinsbereiche karikiert.
Dauer: 5' 00"
Nepomuk Musik Verlag
c/o Breitkopf & Härtel Musikverlag
Walkmühlstrasse 52
D-65195 Wiesbaden
BRD
Tel. +49 (0)611 45 0080
vertrieb@breitkopf.de
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Klarinettentrio Metamusik (1986-1987)
Ergon 15
für drei Klarinetten
Ein Versuch, die Aspektvielfalt, wie eine Sache von verschiedenen Standpunkten aus gesehen werden kann - so wie dies Ludwig Wittgenstein in seinen "Philosophischen Untersuchungen" über die Aspekte des Sehens beschreibt - auf musikalische Gegebenheiten zu übertragen.
Dauer: 11' 00"
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CHF: 23.00
Adagio assai (1982-1988)
Ergon 16
für Streichquartett
In hüllkurvenmässiger Gestaltung aller Phrasen und der sie konstituierenden Bestandteile im mikroparametrischen Bereich das Erarbeiten einer musikalischen Grammatik, die in analoger Gestaltung von Mikroharmonik und Mikrorhythmik in bezug zu den anderen Parametern basiert; gleichsam entlang der Aussage von Walter Benjamin, wonach er "das Vermögen der Phantasie" als "die Gabe, im unendlich Kleinen zu interpolieren" definiert.
Dauer: 4' 00"
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CHF: 23.00
Atemlinie (1988)
Ergon 17
für Horn solo (und Tamtam)
Thematisierung und Gestaltung des musikalischen Atmens in hohem Differenzierungsgrad der klanglichen Mischmöglichkeiten. Feinste Nuancen zwischen Cölinblau und Manganblau, zwischen Kadmiumrot und Permanentrot, eingebettet in eine Grammatik der Intensitäten, der Opazitäten und der Pigmentierungen eines klingenden Farbenalphabets lagen dem Stück als Vorstellung zugrunde. Verschieden lange Mikro-Atemlinien werden mittels künstlich verlängertem Atem zu einer Makro-Atemlinie verbunden.
Dauer: 8' 00"
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CHF: 23.00
Lumière(s) (1989)
Ergon 18
für Orgel
"Musikalische Lichterscheinungen", Aspekte des Lichteinfalls, der Lichtbrechung, der Lichtdurchlässigkeit und Lichtundurchlässigkeit, "Helligkeitsmodulationen" auf dem Hintergrund einer angestrebten sogenannten "Lichttranszendenz". Inspiriert durch Bilder von Claude Monet.
Dauer: 8' 00"
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CHF: 36.00
Schneehäx 4 (1989-1990)
Hörspiel, Zwischenmusik 5, Parergon 18, Nr. 69
für Klavier
Eine suggestive Musik aus einer Hörspielreihe.
Dauer: 1' 00"
Manuskript
Wer den Gesang nicht kennt (1991)
Parergon-Gruppe 23, Nr. 13
für Chor in drei Gruppen
Text: Atahualpa Yupanqui
Ein Chorstück in graphischer Notation. Sowohl für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene geeignet.
Dauer: 3' 00"
Adesso
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Atemwege (1991)
Mundgeräusche, Parergon-Gruppe 23, Nr. 12
für Ensemble
Verschiedenartige Atemgeräusche werden zu einem Musikstück überlagert. Auch für Schulklassen geeignet.
Dauer: 10' 00"
Adesso
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in statu mutandi (1991-1993)
Ergon 19
für Orchester (A-Fl,B-Fl,Ob,Engl-Hn,B-Klar,KB-Klar,Fag,Co-Fag- 3,2,2,1- Schlgz(2)- 8,6,4,4,2)
Fast im Geiste der schnell sich entwickelnden Theorie komplexer physikalischer Zustände, eine widerspenstige Dialektik zwischen Chaos und Ordnung mit Grenzerfahrungen der Wahrnehmung im Übergang zwischen Stille, Geräusch und unstabil sich entwickelnden mikrotonalen Bereichen.
Dauer: 8' 00"
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CHF: 39.00
vocis imago (1993-1995)
Ergon 20
für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine, Violoncello
Konzeption eines dialektischen Spannungsverhältnisses zwischen inhaltlich narrativen und formal architektonisch gebauten Teilen (inspiriert durch literarische Erzählformen), eingebunden in ein System von Tempo-Modulationen.
Dauer: 19' 00"
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CHF: 47.00
Prestissimo (1995)
Ergon 21/1
für Xylophon (auch Marimbaphon)
Scheinbar ohne strukturierten äusseren Rhythmus, aber mit vielfältig strukturiertem innerem Rhythmus und mit einer dialektisch aufgebauten inneren Spannungsdramaturgie in Verbindung mit szenischen Elementen.
Dauer: 1' 00"
Adesso
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Prestissimo (1995)
Ergon 21/2
für Xylophon (et al.) a tre
Scheinbar ohne strukturierten äusseren Rhythmus, aber mit vielfältig strukturiertem innerem Rhythmus und mit einer dialektisch aufgebauten inneren Spannungsdramaturgie in Verbindung mit szenischen Elementen.
Dauer: 3' 00"
Adesso
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Gedankenflucht (1995)
Ergon 22
für Violoncello und Klavier
Gedankenflucht ist ein Terminus der Psychiatrie und bedeutet: Irres, neurotisches Treibenlassen der Gedanken.
Das Verfahren der verlangsamten intuitiven Improvisation als Kompositionsprozess unter Absage an jegliche planende Konstruktion (in Analogie zur Krise der analytischen Rationalität) sollte dazu führen, dass die formalen Orientierungskategorien ins Fliessende entschwinden und neuen Hörerlebnisformen Platz machen.
Dauer: 11' 00"
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CHF: 23.00
Quantenströmung (1996)
Ergon 23
für Flöte, Viola und Harfe (Harfentrio)
"Quantenströmung" bezeichnet nach Gilles Deleuze den Uebergang von einem Energiezustand in einen andern. Wobei mich von den verschiedenen Energieformen in diesem Stück vorallem die potentielle und die kinetische Energie interessierten: Aus welcher Lagebeschaffenheit und Lagebefindlichkeit bzw. Energiedichte und Energietransformationsfähigkeit lädt sich ein Energiepotential auf, das einen Prozess in Gang zu setzen vermag?
Dauer: 10' 00"
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CHF: 23.00
Quantenströmung (1996/97)
Ergon 23b
für Flöte, Cello und Klavier
"Quantenströmung" bezeichnet nach Gilles Deleuze den Uebergang von einem Energiezustand in einen andern. Wobei mich von den verschiedenen Energieformen in diesem Stück vorallem die potentielle und die kinetische Energie interessierten: Aus welcher Lagebeschaffenheit und Lagebefindlichkeit bzw. Energiedichte und Energietransformationsfähigkeit lädt sich ein Energiepotential auf, das einen Prozess in Gang zu setzen vermag?
Dauer: 10' 00"
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CHF: 57.00
Entropia (1997-1998)
Ergon 24
für Violoncello solo
"Entropie" (ital. entropia) ist die Bezeichnung für das Mass zunehmender Unordnung in einem geschlossenen System. Die Entropie nimmt bei allen natürlich ablaufenden Prozessen zu.
Kompositorisch faszinierend ist der eigendynamische Prozess der Auflösung einer strengen Ordnung in zunehmende "Unordnung", die aber sofort neue Gesetzmässigkeiten der kontextuellen Wirkungsweisen konstituiert. Dadurch wird der Komponist zum Beobachter des materialinhärenten Richtungswillens aufgestauter Energien.
Dauer: 11' 00"
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CHF: 23.00
carpe diem in beschleunigter Zeit (1998-1999)
Ergon 25
für Streichquartett
Dieses für das Arditti-Quartett geschriebene Stück verdichtet sich in bestimmten Kernmomenten bis zu einem zwanzigfachen Schichtenkonvolut, das sich, fluktuierend und oszillierend, nach und nach zu den Rändern hin verliert, so dass am Schluss in sehr schnellem Tempo nur noch ein Schatten des anfänglichen Materials übrigbleibt.
Dauer: 11' 00"
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CHF: 65.00
Die Auflösung der Zeit im Raum (2000-2001)
Ergon 26
für Saxophon, Schlagzeug und Klavier
Dieses vom Ensemble Oggimusica an der Expo 2002 uraufgeführte Werk arbeitet mit verschiedenen Konzepten der Zeit-Raum-Relation und versucht, die Tiefendimension des Klangraumes auszuloten, der sich nur in der Zeit zu entfalten vermag, wo also Raum und Zeit zusammenkommen und ineinander verschmelzen.
Dauer: 14' 00"
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CHF: 49.00
Die Auflösung der Zeit in Raum (2000-2001/11)
Ergon 26f, Musikwerknummer 1607
für Klarinette (Baßklarinette), Violoncello und Klavier
Ein Stück über die Verflüchtigung der Zeiterfahrung in der Unendlichkeit des Raums.
Dauer: 15' 00"
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CHF: 57.00
Meditation über die Zeit (2001)
Ergon 27a
für die linke Hand am Klavier
Einfache und gedehnte Klangstrukturen erzeugen eine plane akustische Ebene und rücken die Dimension der Zeit in den Mittelpunkt der Wahrnehmung.
Dauer: 7' 00"
Manuskript
Manía (2001-2002)
Ergon 28
für Klavier
In diesem Stück geht es um die obsessive Besessenheit, mit der so lange, unnachgiebig und radikal an der Prägnanz des künstlerischen Ausdrucks gemeisselt werden soll, bis dieser in einer völlig verwandelten, transzendierten Gestalt aufscheint.
Dauer: 10' 00"
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CHF: 52.00
Musik für Flöte (2002)
Ergon 29
Ein auf wenige Elemente reduziertes Material soll allmählich dergestalt entwickelt werden, dass durch eine stetige virtuose, immer weiter ausholende Bewegung die Illusion einer Ausweitung des Grenzbereichs des Instrumentes entsteht.
Dauer: 6' 00"
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Gantenbein, Musiktheater (2002-2004)
Ergon 30
für 4 Solisten und Orchester (Sopran, Mezzosopran, Tenor, Bariton; Fl., Ob., 2 Cl. contrabassi (anche Cl. e Cl.bassi), Fg.; Cor., Tr., 2 Tn., Tba; 2 Perc.; 8 Vl. I, 6 Vl. II, 4 Vle., 4 Vc, 2 Cb.)
Libretto vom Komponisten.
Die am Stadttheater Luzern in Zusammenarbeit mit den Weltmusiktagen 2004 uraufgeführte Oper nach dem gleichnamigen Buch von Max Frisch behandelt die Beziehung zwischen ihm und Ingeborg Bachmann. Die Problematisierung der Identitätsbildung wird durch algorithmische Verfahren gespiegelt, die aber kritisch hinterfragt und subjektiv gebrochen werden.
Dauer: 60' 00"
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CHF: 114.00
Rachearie aus der Oper "Gantenbein" (2004)
Ergon 30/II
eingerichtet für Sopran und Klavier
Nach dem Roman "Mein Name sei Gantenbein" von Max Frisch.
Das Thema der Oper "Gantenbein", die im November 2004 am Luzerner Theater von vier Gesangssolisten und dem Luzerner Sinfonieorchester uraufgeführt worden ist, ist die Beziehung zwischen Max Frisch und Ingeborg Bachmann. In der Rachearie setzt sie sich gegen seine aus Eifersucht gemachten Anschuldigungen und Verdächtigungen zur Wehr.
Dauer: 2' 00"
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Sulawedische Lieder (2005)
Gesänge und Vokalstücke auf eigene lautpoetische Texte, Ergon 31
für Sopran, Bariton, zwei Musiksprechstimmen und erweitertes Klavier (2-5 Spieler)
Ergon 31, Nr.1: "gelsüraga" für Sopran und Klavier (2005), ca. 2:45
Ergon 31, Nr.2: "hang gomeka" für Sopran und Klavier (2005), ca. 2:40
Ergon 31, Nr.3: "suragimanä" für Sopran und Klavier (2005), ca. 4:10
Ergon 31, Nr.3b: "suragimanä" für Sopran und Klavier (2006), Fassung b, ca. 4:10
Ergon 31, Nr.4: "Duett" für Sopran und Bariton (2005), ca. 4:46
Ergon 31, Nr.5: "flutching music", ein Musik-Sprechstück für zwei Personen (2005), ca. 2:30
Ergon 31, Nr.6: "sulla tastiera" für Musiksprechstimme und Klaviatur, auch als virtuelles Duett für einen sprechenden Klaviaturspieler allein (2005), ca. 4:00.
Jedes Stück behandelt einen anderen Aspekt: Durchsichtigkeit, Akkordik, Komplexität, Luzidität, Musiksprechen, Tastenoberflächenspiel. Zudem ist es der Versuch eines neuen ästhetischen Zugangs zur Besetzung Liedduo.
Dauer: 21' 00"
Manuskript
Drei andere Stücke für Klavier (2005-2006)
Ergon 32
Ergon 32, Nr.1: "Das andere Klavier" für eine(n) Instrumentalisten/in und ein Flügelinneres, work in progress, gegenwärtige Dauer: 5-7 Min. (2005)
Ergon 32, Nr.2: "Zeitrelationen" für Klavier solo in mehreren Fassungen (2005/06), Dauern zwischen 3:17 und 4:32
Ergon 32, Nr. 3: "III., zum Tod von György Ligeti", 2 1/2 Min.
Das Klavier wird sozusagen entmaterialisiert, indem unkonventionelle und extreme Spielweisen mit quasi utopischer Zeitgestaltung in Verbindung gebracht werden, so daß daraus eine Musik resultiert, bei der man das Gefühl für den zeitlichen Ablauf verlieren kann.
Dauer: 15' 00"
Manuskript
mira schinak (2006)
Ergon 33
Trio für Sopran, Flöte und Klavier
Momentformen, kontrastvolle Strukturen und Charaktere zwischen Komplexität und Einfachheit, kombiniert mit einer besonderen Art von Lyrismus führen zu Veränderungen des Wahrnehmungstempos. Parallel zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der Wahrnehmung erfolgte die Entwicklung einer Grammatik der konstruktiven Folgerichtigkeit, die den eingeschlagenen Weg als schlüssig erscheinen lassen soll.
Dauer: 13' 00"
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CHF: 47.00
mikka resna (2006)
Ergon 34
für Tenor und Gitarre
Die eigenen lautpoetischen Texte werden durch übertriebene Gestik der Musik semantisch aufgeladen und geraten dadurch zur Farce.
Dauer: 5' 00"
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Studie über Zustände und Zeitprozesse (2007)
Ergon 35
für Flöte und Klavier
Äußerste Radikalität in der Arbeit mit genau abgemessenen Zeitstrukturen im Verhältnis zu reduziertem, aber obsessiv eingesetztem Material.
Dauer: 11' 00"
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'Srang (2007)
Ergon 36
für Sopran, Flöte, Klarinette und Violoncello
Auf einen eigenen lautpoetischen Text.
Die Entwicklung einer Ästhetik der Bruchstücke als Metapher für bruchstückhafte Wahrnehmung.
Dauer: 10' 00"
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Streichtrio (2007)
Ergon 37
Eine dialektische Auseinandersetzung zwischen angedeuteten formalen Prozessen und einer Ästhetik der Kontraste und Gegensätze, und der Versuch, aus dieser Konfrontation eine neue Grammatik der musikalischen Gestaltung zu entwickeln.
Dauer: 10' 00"
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CHF: 29.00
Ly-Gue-Tin (2008)
Ergon 38
für Stimme(n) und Klavier
Auf einen eigenen lautpoetischen Text.
Ein Dialog zwischen kontrastierenden Bruchstücken als klingende Werkmonographie zur Einweihung der Lebenstafeln von Jean Tinguely in Basel am 22. Mai 2008.
Dauer: 10' 00"
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Sokrak (2008)
Ergon 39
für Sopran, Flöte, Klarinette, Violoncello und Klavier
Auf einen eigenen lautpoetischen Text.
Klangverwandlungen von instrumental Geräuschhaftem zu Tonreibungen über virtuos Schwirrendes zu vokal Geräuschhaftem.
Dauer: 10' 00"
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Iguur - Blay - Luup (2009)
Ergon 40
für Sopran solo, Sopran-Bariton-Duo und Sopran mit kleinem Ensemble (Baßflöte, Baßklarinette und Violoncello)
Auf eigene lautpoetische Texte.
In der Emblematik der fiktiven Sprache Sulawedisch bedeutet "Iguur" eine Metapher, die in "Blay" durch eine unerwartet hervorgerufene Resonanz verrätselt wird, um in "Luup" in veränderter, sozusagen geläuterter Gestalt und in anderem Kontext wiederaufzuerstehen.
Dauer: 16' 00"
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CHF: 62.00
Charyptin (2010)
Ergon 42
für Sopran, Bariton, Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello
Text: René Wohlhauser
Auf eigene lautpoetische Texte.
In diesem Stück geht es um Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Interaktion, der Vermischung und des Rollentauschs zwischen vokalen und instrumentalen Klängen.
Dauer: 13' 00"
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Charyptin-Fragmente (2010)
Ergon 42/IIa
für zwei Stimmen: vorzugsweise Sopran und Bariton, oder Sopran und Alt, oder Tenor und Bariton
Auf eigene lautpoetische Texte.
In diesem Stück geht es um das Ausloten der verschiedenen Zwischenbereiche zwischen Geflüstertem, Gesprochenem und Gesungenem.
Fassungen für hohen oder tiefen Bariton (Alt).
Dauer: 5' 00"
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CHF: 36.00
Marakra Code Ø (2011)
Ergon 44/IV, Musikwerknummer 1606
für Bariton solo
Auf eigene lautpoetische Texte.
In quasi theatralischem Gestus der Figuren und Ausdrucksmomente formt die Solostimme lautpoetische Sprachresten zu einem bewegten Diskurs und suggeriert damit einen mehrdeutigen Subtext.
Dauer: 2' 00"
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Marakra Code 1 (2011)
Ergon 44/1, Musikwerknummer 1603
für Sopran, Bariton und Klavier, mit Perkussion
Text: René Wohlhauser
Zwei Stimmen, die ihren Vortrag durch dezenten Perkussionseinsatz nuancieren, im Dialog mit sparsam ausbrechenden Klavierfragmenten, wandeln durch die unterschiedlichsten Ausdrucksbereiche.
Dauer: 7' 00"
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Marakra Code 2 (2011)
Ergon 44/II, Musikwerknummer 1604
für Sopran, Bariton, Flöte, Klarinette, Violoncello und Klavier, mit Perkussion
Text: René Wohlhauser
Nach einem doppelten Wendepunkt (in Takt 110) erscheinen die lautpoetischen Silbenfolgen des Anfangs in halbsemantische Textfragmente verwandelt, während umgekehrt die Spielweise der Instrumentalisten sich von der quasi traditionellen Spieltechnik abwendet und alles nur noch fragmentiert und geräuschhaft erklingt.
Dauer: 15' 00"
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Naschra (2013)
Ergon 47, Musikwerknummer 1652
für 1/16tel-Ton-Klavier
Die Beschränkung des Umfangs auf eine Oktave und die extreme Ausdifferenzierung der Intervalle innerhalb dieser Oktave sind charakteristisch für diese Komposition, geschrieben für ein Sechzehnteltonklavier, und führen zu einer anderen musikalischen Wahrnehmung.
Dauer: 10' 00"
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Mikosch … lost in the Ultra Deep Field (2013)
Ergon 46, Musikwerknummer 1646
für Klavier
Die Musik versucht dem Verhältnis des menschlichen Bewußtseins zum Universum nachzuspüren. Sie versucht, einen sehr tiefen Blick ins Universum zu werfen mit seiner nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten organisierten Materie und Energie.
Dauer: 10' 00"
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Mera gor nit (2013)
Ergon 48, Musikwerknummer 1657
für Sopran und Bariton
Text: René Wohlhauser
Auf eigene lautpoetische Texte.
Wenn jeder Text zu profan wirkt, um in Musik gesetzt zu werden, bleibt nur noch die völlige Absenz des Textes. Die völlige Absenz eines semantischen Textes führt zu einer reinen Vokalmusik.
Dauer: 8' 00"
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Morphologia - Polyphonia (2011)
für Klavier
Dauer: 12' 00"
Manuskript
Diskographie
Festival L'art pour l'Aar. Die Konzerte 2008/2009 (Müller & Schade Nr. 5071/2, 2009)
Interpreten:
Bovey, Pierre-André
Werke:
Darbellay, Jean-Luc: Aulos (2000)
Henking, Christian: 3 Bagatellen für 3 Englischhörner (1999)
Holliger, Heinz: KLAUS-UR (2001-2002)
Wohlhauser, René: Streichtrio (2007)
Keller, Max E.: Cinque (2008)
Schweizer, Alfred: Burleske (2008)
Frauchiger, Katrin: "Estos dias azules" (2008)
Frischknecht, Hans Eugen: FanSolSi (2002)
Darbellay, Jean-Luc: Vif (2008)
Frischknecht, Hans Eugen: Quartett (2009)
Mit weiteren Werken von: Gabrielle Brunner, Stefan Werren, Anastasiya Lozova, Theo Hirsbrunner, Daniel Andres, Pierre-André Bovey, Christian Giger, Markus Hofer, Ursula Gut
Info: www.fonoteca.ch
Luzerner Sinfonieorchester live im Konzertsaal des Schauspielhauses Berlin (Magnon Nr. 2620, 1995)
Werke:
Wohlhauser, René: in statu mutandi (1991-1993)
Mit weiteren Werken von: Alban Berg, Franz Schubert, Ernst Helmuth Flammer
Bibliographie
Wohlhauser, René: Von einfachen graphischen Notationen und Verbalpartituren zum Denken in Musik, in: Schweizer musikpädagogische Blätter (Juni 1989) (1989), S. 72-81
Wohlhauser, René: Nicht ganz so einfach, in: Dissonanz (November 1989) 22 (1989), S. 33
Wohlhauser, René: Wo bleibt der Schweizer Frühling?, in: Dissonanz (Mai 1990) 24 (1990), S. 39
Wohlhauser, René: Möglichkeiten der Einwirkung, in: MusikTexte 36 (1990), S. 36
Wohlhauser, René: Gegen die Zementierung des Status Quo, in: MusikTexte 35 (1990), S. 34-37
Wohlhauser, René: Transzendentale Exerzitien, in: Neue Zürcher Zeitung (9. März 1991) (1991), S. 68
Wohlhauser, René: Über kompositorische, ästhetische und philosophische Aspekte eigener Werke (Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik: Band 20: "Komposition und Ästhetik"), Schott, Mainz 1994
Wohlhauser, René: Kompositionsunterricht, in: Publikation der Musikakademie Basel (2001)
Wohlhauser, René: Komponieren und Unterrichten, in: Mitteilungen der Freien Musikschule Basel (2001)
Wohlhauser, René: "Aufbruch zu neuen Ufern." Entwicklungen, Tendenzen und Perspektiven in der zeitgenössischen Musik, in: Publikation der Musikakademie Basel (2001)
Wohlhauser, René: in statu mutandi – a work-analysis, in: New Music and Aesthetics in the 21st Century, Vol. 1: "Polyphony & Complexity", hrsg. von Claus-Steffen Mahnkopf, Wolke Verlag, Hofheim 2002, S. 314-324
Wohlhauser, René: "Ein Psychodrama der Seelenspiegelungen". Über die Oper "Gantenbein", in: Dissonanz (September 2004) 87 (2004), S. 22-24
Wohlhauser, René: Ende der Utopien?, in: Dissonanz (September 2006) 95 (2006), S. 49
Wohlhauser, René: Nur empfinden können sie nicht. Computerunterstütztes Komponieren – Erfahrungen aus der Kompositionspraxis, in: Basler Zeitung, Kulturteil (8.1.07) (2007), S. 6-7
Wohlhauser, René: Aphorismen zur Musik. Beiträge zum musikalischen Diskurs, Pfau-Verlag, Saarbrücken 2013
Drees, Stefan: Rezension zu: Aphorismen zur Musik. Beiträge zum musikalischen Diskurs, in: Dissoananz (Februar 2014) 125 (2014), S. 79-80
Kenneweg, Friederike: René Wohlhauser: The Marakra Cycle, in: Dissonanz 123 (2013), S. 79-80 [Internet]
Möller, Torsten: Mathematisch, mithin poetisch. Komponistenporträts von Edu Haubensak und René Wohlhauser, in: Dissonanz 108 (2009), S. 55
Hennrich, Dirk: Eifersucht und Verwirrung. Über René Wohlhausers Oper "Gantenbein", in: Baslerstab (2. November 2004) (2004), S. 11
Scheidegger, Birgit: Oper mit brisantem Hintergrund, in: Zeitung im Mikrokosmos Jungrau (29. Oktober 2004) (2004), S. 17
Koch, Jan-Peter: René Wohlhauser, in: Komponisten der Gegenwart (24. Nachlieferung), München 2002
Meyer, Thomas: "Ich möchte mich auf keinen Fall wiederholen" Oder: Komponieren als geistige Extremsportart. René Wohlhausers Streichquartett "carpe diem in beschleunigter Zeit", in: Dissonanz 72 (2001) [Internet]
Meyer, Thomas: Komponieren als geistige Extremsportart. Der Komponist René Wohlhauser, in: Dissonanz (Dezember 2001) 72 (2001), S. 28-33
Scheidegger, Birgit: Konzerte rund um den Erdball, in: Der Oberhasler (17. August 2001) (2001)
von Erlach, Hans Uli: Neugierde ist der Schlüssel zur modernen Musik, in: Blick [sic!] (8. August 2001) (2001)
Meyer, Thomas: Suche nach allen Dimensionen, in: Tele-Radio-Verlag (11. Mai 2000) 18 (2000), S. 24
Rüdiger, Wolfgang: Improvisationen mit Atem und Stimme, in: Musik & Bildung (Mai/Juni 1998) (1998), S. 45-48
Balzardi, Liliane: Schweizer Komponisten nach 1950 und ihre Ausdrucksweise - René Wohlhauser, SMPV, Zürich 1997
Meyer, Thomas: Interview with René Wohlhauser (contemporary swiss composers), Pro Helvetia, Zürich 1996
Koch, Jan-Peter: René Wohlhauser: Drei Stücke für Klavier (Universität Rostock, 1. November 1994), Rostock 1994
Haefeli, Toni: Komplexität und Einfachheit, in: Dissonanz (November 1993) 38 (1993), S. 26-28
Schaub, Fritz: Gangbarer Weg in unentdecktes Neuland, in: Luzerner Zeitung (19. April 1993) (1993), S. 27
Hänggi, Christoph E.: Ich bin eigentlich ohne Musik zur Musik gekommen, in: Basellandschaftliche Zeitung (5. Januar 1990) (1990), S. 14
Zbinden, Regula: Der kreative Impuls war von allem Anfang an da, in: Oberländischen Volksblatt (30. Juli 1988) (1988), S. 3
Ensembles