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Ewald Kaspar

(03. 10. 1969)

Ewald Kaspar
Ewald Kaspar
Schweiz
Tel: +41 (0)61 331 83 44


Biographie
Nachdem Kaspar Ewald vorwiegend Stücke für die eigene Jazzrock-Bigband KGB geschrieben hatte, studierte er von 1990 bis 1996 an der Musik-Akademie Basel bei Roland Moser und Detlev Müller-Siemens Musiktheorie und Komposition. Die Ausbildung wurde ergänzt durch Unterricht an der Jazzschule Basel bei Hans Feigenwinter und ein Filmmusikseminar bei Ennio Morricone. 1997 erhielt Ewald den ersten Werkjahrbeitrag der Stiftung Christoph Delz, Basel, welcher ihm die Komposition des Musiktheaterstücks Brambilla ermöglichte. Nach ergänzenden Studien im Elektronischen Studio der Hochschule der Künste in Berlin und einem weiteren Auslandaufenthalt in Amsterdam ist Kaspar Ewald seit Herbst 2000 Lehrer an der Musikhochschule Zürich.

Werkliste
Drei Stück Streichquartett (1993)
Dauer: 15' 00"
Manuskript
Baschtr (1994)
für Oboe, Klarinette, Flügelhorn, Horn, Posaune, Klavier, Clavinet, Xylophon, Violoncello und Kontrabass
"Clavinet": ein bereits historisches Instrument, das sich in der Pop- und Rockmusik der Siebziger Jahre grosser Beliebtheit erfreute. Das teure Instrument - eine Art Elektrocembalo - ist bald von den billigeren Synthesizern zu Fall gebracht worden. Der Clavinet-Sound auf Synthesizern verbessert sich zusehends.
Dauer: 8' 00"
Manuskript
Fakir (1995)
Duo
für Violine und Klavier
Dauer: 5' 00"
Manuskript
Sfrjagtmy, op. 9, 1 (1997)
für Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Helix für Felix (1998)
Etude
für Piano solo
Dauer: 8' 00"
Manuskript
Brambilla (1998)
Musiktheaterstück
Für 3 Sängerinnen, 2 Sänger, 3 Sprecher/Rapper, 1 Tänzer, 1 Tänzerin und Ensemble (Klar, 4 Sax, 2 Trp, Hn, 2 Pos, E-Git, E-Bass, Schlgz(2)).
Dauer: abendfüllend
Manuskript
Der grosse Tümpel, op. 9, 5 (1999)
für Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Roter Frühling (2000)
für Kammerorchester (Picc,1,1, Engl-Hn,1, B-Klar,2 - 2,2,0,0 - Schlgz(1) - Str)
Kurze Ballettmusik nach einer Szene aus "Penthesiliea" von Heinrich von Kleist.
Dauer: 5' 00"
Manuskript
Nachtmeer, op. 6, 1 (2000)
für Blasorchester (3,2,3,B-Klar, 4 Sax,2 - 4,3,2, B-Pos, Euphonium,1 - Schlgz(3), Hfe - KB)
"Nachtmeer", "Glutrohr" und "Ins Blaue" haben einen dramaturgischen Zusammenhalt, können aber auch einzeln gespielt werden.Die 3 Flötenstimmen waren bei der UA je doppelt besetzt, die 3 Klarinettenstimmen je dreifach. Die Trompeten waren zu sechst und spielten drei Stimmen je zu zweit.
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Glutrohr, op. 6, 2 (2000)
für Blasorchester (3,2,3,B-Klar, 4 Sax,2 - 4,3,2, B-Pos, Euphonium,1 - Schlgz(3) - KB ad lib.)
"Nachtmeer", "Glutrohr" und "Ins Blaue" haben einen dramaturgischen Zusammenhalt, können aber auch einzeln gespielt werden.Die 3 Flötenstimmen waren bei der UA je doppelt besetzt, die 3 Klarinettenstimmen je dreifach. Die Trompeten waren zu sechst und spielten zwei Stimmen zu je dritt.
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Ins Blaue, op. 6, 3 (2000)
für Blasorchester (1,0,1 (unisono),2 - 4,0,0,0 - Glockenspiel, Hfe - KB)
"Nachtmeer", "Glutrohr" und "Ins Blaue" haben einen dramaturgischen Zusammenhalt, können aber auch einzeln gespielt werden.Die Flötenstimme und die Klarinettenstimme waren bei der UA je dreifach besetzt.
Dauer: 4' 00"
Manuskript
Trabantenspiel (2000)
für Schlagzeugquartett (Klavier, 2 Vibraphone, Glockenspiel, Crotale klingend h"", 4 Timpani, Grosse Trommel, 2 Cowbells, Hihat mit Besen)
Eine Art Einführung in die Astronomie.
Dauer: 8' 00"
Manuskript
Grosse Nachtmusik (2000)
für Orchester (2,2,2,2 - 2,2,0,0 - Schlgz(2) - Str)
Orchesterzyklus von sieben Stücken, basierend auf Zeitverhältnissen von Planeten und Monden.
Von einem guten Laienorchester realisierbar.
Schlagzeug: 2 Pauken, Vibraphon, Xylophon, Glockenspiel, Crotale klingend h"", Snaredrum, Grosse Trommel.
1. Mondbad 3'
2. Kreise 5'30 (ohne Flöten)
3. Gulliver 7'30
4. Weltraumglissando 4' (kommt mit 1 Schlgz aus)
5. 1610 4' (ohne Schlgz)
6. Beim Jupiter! 5'
7. Nachbarn 3'30 (kommt mit 1 Schlgz aus)
Die Stücke können auch einzeln gespielt werden.
Dauer: 35' 00"
Manuskript
Henriette, op. 9, 2 (1998-2001)
für Sopran und Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 5' 00"
Manuskript
Zärtelzirkel, op. 9, 4 (1999-2001)
für Kammerensemble (Klar, S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Wolken (2001)
Ein Schulprojekt
für Chor und Kammerensemble (2 Fl, Klar, Trp, Pos, Vib, Klavier (4-hd), Git, KB)
Text: Volkslied
In dem abendfüllenden Projekt werden traditionellen Schweizer Liebesliedern (im vier- bis fünfstimmigen Chorsatz) zeitgenössische Geräusch- und Rhythmusstücke gegenübergestellt (Flossen, Zoccholi, Klatschen, Zeitungsgeräusche, Zündhölzer, Luftballons). Der formale Verlauf des Abends wird bestimmt durch die Anordnung der Lieder so, dass ihre Inhalte zusammen eine sinnvolle dramaturgische Entwicklung ergeben - vom gebrochenen Herz einer alten Liebe zur Hoffnung auf eine neue. Die Konzeptstücke nehmen Bezug zu den Liedern, ohne dass das unbedingt bewusst wahrgenommen wird. Die beiden Stränge werden durch eine Art Traumzirkuskapelle miteinander verflochten, indem die Musik jeweils von den Geräuschstücken hinführt zu der tonalen Welt der Volkslieder und wieder hinaus in die unvertrauteren Gefilde.
Einzeln aufgeführt werden können die Lieder, aber auch das Klatsch- und Stampfstück "Hand&Fuss".
Die Zwischenmusiken des Kammerensembles dürfen umarrangiert werden.
Manuskript
Drei Rosetten, op. 10 (2001)
für Saxophonquartett
Das dritte Stück (6') kann auch einzeln gespielt werden.
Dauer: 14' 00"
Manuskript
Räuber, op. 9, 10 (2001)
für Sopran und Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 5' 00"
Manuskript
Droschke, op. 9, 7 (2001)
für Sopran und Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 7' 00"
Manuskript
L'homme armé, op. 9, 9 (2001)
für Sopran und Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 8' 00"
Manuskript
Jenseits, op. 9, 6 (2001)
für Sopran und Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Verneigung, op. 9, 8 (2001)
für Kammerensemble (T-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Musik für Rhythmsection, Sängerin und Bläser (2001-2002)
für Sängerin, Saxquintett (S,A,2T,Bar), 2 Trp, Hn, Pos, B-Pos, Klav, E-Bass, Schlgz)
Teile: Jenseits - Sfrjagtmy - Zärtelzirkel - Der Grosse Tümpel - Henriette - Droschke - Verneigung - L'homme armé - Räuber - Wilkum - Schöne Nacht.
Für das Exorbitante Kabinett.
Manuskript
Wilkum!, op. 9, 11 (2002)
für Sopran und Kammerensemble (S-Sax, A-Sax, 2 T-Sax, Bar-Sax - Hn, 2 Tr, Pos, B-Pos - Schlgz, Klav, KB)
Dauer: 12' 00"
Manuskript
Monomolith (2002)
für Orchester (1,1,1,1 - 1,1,1,0 - Schlgz - Str)
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Knax, op. 16, 1 (2004)
für Sopran und Saxophonquartett
Text: Kaspar Ewald
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Schranz, op. 16, 2 (2004)
für 2 Bariton-Saxophone
Dauer: 6' 00"
Manuskript
Trimetrisches Ballett, op. 20, 1 (2005)
für Sax-Quartett, E-Kontrabass und Schlagzeug
Dauer: 11' 00"
Manuskript
Tafelrunde, op. 20, 2 (2006)
für Sopran und Ensemble (Klar, 5 Sax, 2 Trp, Hn, 2 Pos, Klav, Bassgitarre, Schlgz)
Dauer: 16' 00"
Manuskript
Der Grüne Ritter, op. 30, 3 (2007)
für Ensemble (3 Fürst-Pless-Hörner, 2 Parforce-Hörner, Schlagzeug)
Dauer: 5' 00"
Manuskript
Le Chevalier de la Charette, op. 20, 6 (2008)
für Sopran und Ensemble (Klar, 5 Sax, 2 Trp, Hn, 2 Pos, Klav, Bassgitarre, Schlgz)
Dauer: 9' 00"
Manuskript
Tintagel, op. 20, 4 (2008)
für Sopran und Ensemble (Klar, 5 Sax, 2 Trp, 5 Jagd-Hn, Hn, 2 Pos, Klav, Bassgitarre, Schlgz)
Dauer: 12' 00"
Manuskript
Balin / Balan, op. 20, 5 (2008)
für Ensemble (Klar-es, T-Sax, 2 Trp, Hn, 2 Pos, Klav, Bassgitarre, Schlgz)
Dauer: 10' 00"
Manuskript
Bibliographie
Gottstein, Björn: Coolness und Distanz. Kaspar ewalds Exorbitantes Kabinett: Ritter, in: Dissonanz 108 (2009), S. 54