Cor de basset

Vladislav Jaros
"Re-Ra" (1988)
für vier Klarinetten (2 Klarinetten, Bassetthorn, Bassklarinette)
Ein virtuoses, witziges Stück mit vielen spielerisch-musikalischen Ueberraschungen und lustigen Momenten.
Durée: 13' 00"
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Felix Baumann
entgegen (1998)
für Bassetthorn solo
Das Entgegensetzen von unterschiedlichen Energieformen bewirkt eine Belebung, in der Statisches in Fluss kommt.
Durée: 7' 00"
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Felix Baumann
entgegen 2 (1998)
für Bassetthorn solo
"entgegen 2" unterscheidet sich von "entgegen" durch einen offeneren Schluss.
Durée: 8' 00"
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Michael Schneider
Licht bei Vermeer (1997-1998)
für achtstimmigen Chor (SSAATTBB), Bassetthorn und Vibraphon
Texte: Vincent van Gogh, Pieter Teding van Berckhout, Dirk Hannema, Catharina Bolnes, Alltagssprache
Kaum etwas ist über das Leben von Jan Vermeer (1632-1675) bekannt. Nur wenige zeitgenössische Berichte und überhaupt keine Selbstzeugnisse des Malers, der seine Heimatstadt Delft kaum verliess, sind überliefert. Auch das malerische Oeuvre ist mit nur rund 35 erhaltenen Bildern sehr schmal. Dennoch gilt Jan Vermeer als einer der überragenden Maler seiner Epoche, der bezüglich Lichtführung, Perspektive und Farbwirkung neue Dimensionen erschloss.
"Licht bei Vermeer" versucht, mit kompositorischen Mitteln Charakteristika der Licht- und Farbkonzeption von sieben Bildern Vermeers auf die musikalische Ebene zu übertragen. Während Bassetthorn und Vibraphon im allgemeinen für die einzige von Vermeer gemalte Ansicht seiner Heimatstadt stehen (Ansicht von Delft, um 1660/61), greift der Chor sechs der in dieser Stadt situierten Genreszenen auf: Lautenspielerin am Fenster [um 1664], Herr und Dame beim Wein [o.J.], Das Mädchen mit dem Weinglas [um 1659-60], Stehende Virginalspielerin [um 1672-1673], Junge Dame mit Perlenhalsband [um 1664], Die Perlenwägerin [um 1664]). Jeder dieser Genreszenen ist als Textfragment ein Mosaikstein der Vermeer-Rezeption zugeordnet, wodurch der musikalische Bezug zum malerischen Werk Vermeers mit exemplarischen Aussagen zu Leben und Ausstrahlung gekoppelt wird.

Kennst Du einen Maler namens Vermeer?
Vincent van Gogh an Emile Bernard, 1888

Ich habe einen berühmten Maler namensVermeer besucht. Ich sah ein paar Beispiele seiner Kunst, deren aussergewöhnliches und ganz eigenartiges Element die Perspektive ist.
Pieter Teding van Berckhout, 1669

Die Werke des van der Meer aus Delft sind derart aussergewöhnlich, dass wir es nicht unterlassen können, auf sie hinzuweisen.
Auktionskatalog Paris 1836

Neben Rembrandt ist es Vermeer, der über allen grossen Künstlern jenes grossen Zeitalters steht.
Dirk Hannema, 1935

Während des verheerenden, sich lange hinziehenden Krieges war Vermeer nicht in der Lage, eines seiner Kunstwerke zu verkaufen.
Catharina Bolnes, 1675

Als Resultat dessen und aufgrund der sehr grossen Last seiner Kinder verfiel er derart, dass ihn aus gesundem Zustand innerhalb von anderthalb Tagen der Tod ereilte.
Catharina Bolnes, 1675

Durée: 12' 00"
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Felix Baumann
Poren (1999)
für 3 Bassetthörner
Ein Versuch, einerseits eine körperliche, ja kristallin präzise, andererseits eine aus jeder Fixierung gelöste Musik zu schreiben: eine Musik, die strömt und gleichzeitig klar ist.
Durée: 9' 00"
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Valentin Marti
Expansion of a Verse (2000)
für Altflöte, Bassetthorn, Violoncello und Harfe
Eine erweiterte eigenständige Fassung von "Re-version of a Verse", welches offen für harmonische und formale Ergänzungen angelegt war. Ineinanderlaufende strukturierte Klangflächen; Klangfarbenwechsel.
UA: 12.5.00, Zumikon, I.Bende (Fl), V.Wandeler (B-Hn), B.Göttert (Vc), I.-L. Stettler-Jansen (Harfe), Philipp Hefti (dir.).
Durée: 9' 45"
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CHF: 29.00
Felix Baumann
Sprayerspruch II (2002-2003)
für 5-stimmigen Chor und 3 Bassetthörner
Texte: Mahatma Gandhi, Alltags- Werbe- Mediensprache
Der Versuch, die Chorfassung mittels Einbezug von Instrumenten zusätzlich zu radikalisieren.
Durée: 15' 00"
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CHF: 31.00
Walter Baer
Babel (1996)
Quartett
für Es -, B-Klarinette, Bassethorn und Bassklarinette
"Babel" steht als Symbol für Masslosigkeit (Turmbau) und Sprachlosigkeit (Sprachverwirrung), aber auch für Hoffnung und Friedenssehnsucht. Die musikalische Keimzelle ergibt sich aus der Tonfolge B-A-B-E-soL.
Durée: 14' 00"
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Alfred Felder
Dreamlines (2004)
Trio
für 2 Klarinetten und Bassetthorn
"Der Traum eines Menschen ist alles, was er besitzt."
Durée: 15' 00"
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Vladislav Jaros
Habanera y Bossa Nova (2010)
für vier Klarinetten (2 Klar, Bassethorn, B-Klar)
Durée: 4' 30"
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Walter Baer
Klarinetten-Oktett (2010)
für Klarinette in Es, 3 Klarinetten in B, 2 Bassetthörner, 2 Bassklarinetten
Durée: 10' 15"
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CHF: 34.00
(sounding or transposed score)
Michael Schneider
Gran Partita (2011)
für Bläserseptett (Fl, Ob, Klar, Bh, BKlar, Fag, Horn)
"Die Möwe spielt noch immer. Doch sie ist nicht mehr allein. Eine nach der Andern sind sie gekommen, gegen den Wind. Ein Fagott ist da, ein langes,dünnes Klagen; eine Oboe, guttural; ein Horn, Hörner, unterschiedlich warm, trocken im Blech; eine tiefe Stimme, ein sonorer Bass, zieht lange,dicke Fäden in den Klangteppich. Dreizehn Möwen auf dem Felsvorsprung über mir, und jede spielt ihren Ton. Höhen und Tiefen, Wärme und Kühle,ein mythischer Chor, eine Serenade aus dem Wind."
Die Anzahl Möwen in diesem Ausschnitt aus einer Kurzgeschichte des Schweizer Autors Andreas Neeser nimmt Bezug auf die Anzahl Instrumente in Mozarts berühmter Bläserserenade "Gran Partita", welche auch Neesers Kurzgeschichte ihren Namen gab. Erschienen im Erzählband "Unsicherer Grund" (Haymon, 2010) ist Neesers "Gran Partita" eine Hommage an die Natur und die Mythen der Bretagne: Eine Beobachtung am westlichsten Abbruch der Bretagne und eine Naturmetapher, in der sich auch der Mensch mit seinen Emotionen spiegelt.
Meine im Auftrag der Bläsersolisten Aargau komponierte "Gran Partita" spiegelt wiederum in der Musik Neesers Text und die in ihm evozierte Natur – die strukturellen Elemente der Kurzgeschichte, aber auch Geologie und Fauna der Bretagne. In den Skalen der Instrumente wird die Struktur des vorherrschenden Gesteines – Granit – symbolisiert, die Vegetation und der Topos des Meeres mit dem Ruf der Möwen. Aussermusikalische Parameter prägen das musikalische Material, bei dessen Gestaltung die melodische Linie absolute Priorität geniesst. Es entsteht eine selbständige Klangmetapher aus Linien und Farben, die den zu Grunde liegenden Stoff als Erklärung nicht mehr benötigt.
Durée: 13' 00"
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