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Giovanoli Mario

(29. 09. 1953)

Giovanoli Mario
Giovanoli Mario
Nelkenweg 15
CH-7000 Chur
Schweiz

Tel: 41 (0)81 284 30 70
Fax: 41 (0)81 284 30 70
Internet: www.mcjoe.ch

Biografia
Mario Giovanoli; selbständiger Komponist, Multiinstrumentalist und Texter. Geboren in Chur. Erster Unterricht in Blockflöte im Alter von fünf Jahren. Fünf Jahre später Beginn des Querflötenspiels, ab 1966 bei Brigitte Kronjäger-Bryner. 1967 Gründung einer ersten Rockband als Schlagzeuger. Jahrelange Mitwirkung beim Orchesterverein Chur unter Willy Byland als erster Flötist. Nach vier Jahren Gymnasium Beginn einer 13-jährigen Unterrichtstätigkeit an diversen Musikschulen. 1971 erste Arbeit als Theatermusiker am Stadttheater Chur. 1975 Erlernen des Saxophonspiels (autodidaktisch). Ab 1977 vier Semester Studium am Konservatorium Winterthur bei Heinrich Keller (Hauptinstrument Querflöte). 1978 bis 1983 als Singlehrer für Sekundar- und Realschüler in Adliswil. Ununterbrochene Konzerttätigkeit mit verschiedenen Kammermusikformationen, mit Rock-, Blues-, Jazz- und Volksmusikgruppen (u.a. mit La Lupa, Walter Lietha, Linard Bardill, Paulin Nuotclà, Fritz Trippel). Diverse Schallplatten- und CD-Aufnahmen sowie Filmmusiken. Vøri 1971 bis 1991 vielzählige Theatermusikkompositionen und musikalische Leitungen an Theatern im deutschsprachigen In- und Ausland (unter der Regie von Jean Grädel, Johannes Peyer, Franz Weber, Günter Wissemann u.a.). Ab 1984 verschiedenste Kompositionsaufträge für Kammer- und Orchestermusik. 1986 Werkbeitrag des Kantons Graubünden für drei Kammermusik-Uraufführungen. 1991 Förderungspreis des Kantons Graubünden. Mitglied der Schweizerischen Urheberrechtsgesellschaft SUISA seit 1975. Ab 1999 Kompositionen für Animationsfilme, Internet, Werbung, Messeauftritte, Multivisions-Shows usw.

Elenco delle opere
Orcho (1986)
für Streichorchester, Congas und Cymbals
Congas und Becken bilden den reizvoll ungewohnten Kontrast in diesem für Laienmusiker geschriebenen Orchesterstück.
Durata: 10' 00"
Manuscritto
So feurig (1986)
für Tenor, Flöte, Violine und Orgel
Testo: Maria Lutz-Gantenbein
Die expressionistische Vertonung eines der vielen Gedichte der Schriftstellerin Maria Lutz-Gantenbein; uraufgeführt an der Trauerfeier zu ihrem Gedenken.
Durata: 4' 00"
Manuscritto
Piccola mattinata (1987)
für Sopran-, Alt- und Tenorblockflöte, Cembalo und Kontrabass
Eine kleine Morgenmusik zum Aufwärmen der Fingergelenke der Flötistin (des Flötisten). Kann zwecks Durchlüftung der Bronchien auch vor der Einnahme des Frühstücks gespielt werden.
Durata: 10' 00"
Manuscritto
Kleines Drei mal Eins (1987)
für Flöte (Altflöte), Klavier und Kontrabass
Alle Kombinationen der Triobesetzung (Flöte solo, Klavier solo, Kontrabass solo, Flöte/Klavier, Flöte/Kontrabass, Klavier/Kontrabass und Trio) in einem rasanten und mit meditativen Passagen versehenen Stück verarbeitet.
Durata: 13' 30"
Manuscritto
Algebro mordeato (1988)
für Klarinette und Klavier
Für René Oswald und Anette Weisbrod komponiertes schwungvolles Duett, zur Auflockerung sowohl der Interpreten als auch der Zuhörer eines anstrengenden Duo-Abends konzipiert.
Durata: 10' 00"
Manuscritto
Advents-Suite (1988)
für Bariton und Streichorchester
Die Bearbeitung dreier aus dem Mittelalter stammenden romanischen Adventslieder, die sich von sphärisch dicht bis volkstümlich lüpfig in einem Guss präsentieren.
Durata: 10' 00"
Manuscritto
Saxophonie (1989)
für Saxophonquartett (SATB), Streichorchester, Elektrobass, E-Gitarre, Mundharmonika und Schlagzeug
Klassisches Streichorchester verwoben mit teilweise frei improvisierendem Saxophonquartett, elektrischer verzerrter Gitarre und Mundharmonika (Bluesharp) macht sich auf die Suche nach der Symbiose zwischen Rock und Rondo.
Durata: 17' 00"
Manuscritto
Trauermusik (1990)
Für Hannes Domenig
für Streichquartett
Für meinen Freund Hannes Domenig in der Nacht der Gewissheit seines tragischen Unfalltodes geschrieben. 31 Takte symbolisieren die 31 Jahre seines viel zu kurzen Musikerlebens.
Durata: 4' 00"
Manuscritto
Trionferno (1992)
für Flöte, Bassklarinette und Harfe
Ein südamerikanisch angehauchtes Brillierstück fur die Querflöte. Die Bassklarinette übernimmt den Part des Kontrabasses, und die Harfe verbindet die beiden Blasinstrumente mit sprudelnden Arpeggi.
Durata: 8' 00"
Manuscritto
Quadro stagione (1992-1993)
für 2 Hörner, Elektrobass, Schlagzeug, Kesselpauken, Vibraphon und Kammerorchester (2,0,2,2 - 0,0,0,0 - Str)
Erscheint als Kombination von Rockmusik und klassischem Orchesterapparat, garniert mit Soloinstrumenten, die in der traditionellen E-Musik eher selten zum Zug kommen. Zwei Hörner, Elektrobass,. Kesselpauken, Vibraphon und Jazzschlagzeug übernehmen mehrheitlich die solistischen Aufgaben. Das Stück ist in vier Teile gegliedert. Der erste Teil (70 Takte) präsentiert sich als Ouvertüre, in welcher das gesamte Instrumentarium vorgestellt wird. Der zweite Teil (53 Takte) wird ausschliesslich von den Solisten bestritten, mit Schwerpunkt.auf dem Schlagzeug. Der dritte Teil. (132 Takte) ist das Herzstück der Komposition. Über einer meditativen Klangwolke des Vibraphons entwickeln sich kurze melodiöse Zwiegespräche der Holzbläser (Oboen. Klarinetten, Fagotte), der Streicher und Hörner. Der vierte Teil (50 Takte) rast mit brachialer Gewalt zum Ende der Komposition hin.
Der Titel des Stückes ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen: Wie bei der Pizza mit ähnlichem Namen tummeln sich die verschiedensten Zutaten auf dem Orchesterteig und werden zum Ohrenschmaus für Zuhörer und Interpreten. Mit Vivaldis „Jahreszeiten“ hat dieKomposition höchstens die Zahl 4 gemeinsam: Sie ist vierteigig und beschäftigt vier Solisten.
Durata: 9' 00"
Manuscritto
Klariolosonett (1993-1994)
für Es-Klarinette
Ein Solo-Showstück für meinen Musikerkollegen René Oswald.Es beinhaltet verschiedene neue Spieltechniken z.B. Glissandi, Flatterzunge, Viertel- und - Achteltöne, mehrstimmige Klänge und Zirkuläratmung.
Durata: 7' 00"
Manuscritto
Durch die Ufertüre zum Orchodom (1996)
Suite
für Streicher, Bläser (Fl, Ob, Klar, Fag) und Tambouren
Eine musikalische Abenteuersafari mit dem Orchesterverein Domat/Ems zu dessen 60-jahrigem Jubiläum.
Es schäumen die Bläser, die Streicher rauschen. Wer durch die UFERTÜRE eintritt, verlässt die Realität. Mal starr, mal schwankend bewacht KAPRIKORN mit Argusohren den WARTSAAL. Hier Werden die Kräfte gebündelt, um die Reise zum ORKOPOL in Angriff zu nehmen. Kaum ist der Streifzug durch dieses reizvolle lnselparadies beendet, erschüttert plötzlich heftiger DURCHZUG die Idylle. Die tapferen Kämpfer wirbeln durcheinander und fallen erschöpft in somnambule ELEGIE. Lähmender FROST bemächtigt sich ihrer Glieder, aber treibende Trommelwirbel lassen nicht erstarren. In rasender ABFAHRT brausen die Helden ans Ziel ihrer Vision: Harmonisch strahlend erscheint aus Gischt und Nebel der ORCHODOM am Horizont.
Durata: 50' 00"
Manuscritto
Ballettmusik zu "Fatima und der Traumdieb" (2006)
5 orientalisch inspirierte Stücke
für Kinder-/Jugendorchester (Streichorchester, Querflöte, Klarinette, Perkussion)
Durata: 15' 00"
Manuscritto
Elegie (2006-2008)
7 Gedichte von Maria Lutz-Gantenbein zum Gedenken an Esther Sasson-Giovanoli
für Solosopran, Solotenor, gemischten Chor und Kammerorchester (Streichorchester, Oboe, Querflöte, Klarinette, Fagott)
Testo: Maria Lutz-Gantenbein
1. Vergänglichkeit (5'30'')
Kanonartige Eröffnung durch Streicher, die sich zum gequälten Aufschrei "Warum?" auftürmen; gefolgt von einer pulsierenden Melodie des Cellos unter den verspielten Phrasen von Oboe, Querflöte, Klarinette und Fagott. Ein Blitz fährt aus heiterem Himmel herab und beendet jäh das unbeschwerte Treiben. Der Chor fordert die Zuhörer auf: "Komm mit in meine dunkeln Träume..." Im Wechselspiel von Chor und Orchester werden die Themen weiterentwickelt und gipfeln in der bangen Frage "Wo darf die Blume Blüte bleiben wenn Früchte früh im Fallen sind?"
2. Im Dämmergrau der Trauer (3'40'')
4 Variationen über ein Thema, das mehrheitlich aus Ganztonleitern besteht und vom Chor mit dynamischen Schattierungen interpretiert wird.
3. Melancholie (3'30'')
Soloviolinen flirren zart über einem fliessenden 6/8-Rhythmus der Streicher, in welchen wehmütige Soli der Bläser eingewoben sind. Durch diese entrückte Atmosphäre dringt eine Männerstimme und vermittelt im 3/4-Takt das gedämpfte Empfinden eines düsteren und regnerischen Tages.
4. Resignation (5'30'')
Lautmalerisch begleiten Tenor und Bass den von Sopran und Alt im Duett vorgetragenen Text, derweil die Streicher in wellenförmigen Mustern das Aufbäumen und wieder Zusammenfallen symbolisieren. Zwiegespräche der Bläser erhellen in kurzen Wiederaufnahmen der Gesangsmelodie die unabänderliche Szenerie.
5. Verlorenheit (4'30'')
Ein Wechselspiel von Solostimmen und Chor in einem expressionistisch angehauchten Stimmungsbild.
6. Herbstgefühl (3'30'')
Orchesterstürme brausen über das Land, eine weibliche Stimme besänftigt mit der Unterstützung des Fagotts die aufgebrachten Elemente und bringt sie zum Erlahmen.
7. Mond (2'30'')
Das Bläserquartett legt in einem repetitiven, kontinuierlich veränderten Akkord die harmonische Basis, über welcher der Chor einen Hoffnungsschimmer erahnen lässt und das Werk zu einem versöhnlichen Ausklang führt.
Manuscritto
Solosuite (2008)
für Querflöte
Durata: 15' 00"
Manuscritto