Elenco integrale:

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Brenner Andreas

(1972)

Brenner Andreas
Brenner Andreas
Lützelmattstr. 11
CH-6006 Luzern
Schweiz

Tel: +41(0)41412 20 58


Biografia
Andreas Brenner ist im Kanton Thurgau aufgewachsen. Er studierte Violoncello, Musiktheorie und Dirigieren in Zürich, Berlin und Luzern. Seit 2003 unterrichtet er Musiktheorie an der Hochschule Luzern – Musik, seit 2007 ist er Leiter der Abteilung Theorie, Komposition, Neue Musik.
Er ist in- und ausserhalb der Hochschule Luzern – Musik als Dirigent tätig: er leitet die Junge Philharmonie Zentralschweiz, das Orchester der Hochschule Luzern – Musik, in zwei Projekten pro Studienjahr und übernimmt daneben Einstudierungen für Gastdirigenten (Peter Eötvös, Jonathan Nott, George Benjamin u.a.), er dirigiert das junge Kammerorchester Intakt und das Ensemble der IGNM Zentralschweiz. Daneben tritt er als Gastdirigent auf, so in jüngster Zeit mit dem Ensemble für Neue Musik Zürich oder dem Ensemble TaG.
Als Komponist orientiert sich Andreas Brenner an einer Ästhetik, die er in Bildern der konstruktiven Kunst vorbildhaft realisiert sieht. Er schreibt in sich abgeschlossene, hermetische Stücke, in denen nicht eine Entwicklung im Vordergrund steht, sondern die in einer labilen Statik einen ekstatisch-entgrenzenden Eindruck vermitteln, der durch bewegte repetitive Muster (etwa in Figures de Rêve) ebenso hervorgerufen werden kann wie durch sorfältig abgezirkelte lange Phrasen (Maimelodie).


Elenco delle opere
Figures de Rêve (2004)
für Sopran, Flöte und Klavier
Textvorlage: Giacinto Scelsi, L'Archipel nocturne
Durata: 15' 00"
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CHF: 18.00
Sykomoren (2005)
Kleiner Zyklus über den Tod
für Sopran, Altsaxophon und Klavier
I Auch (Abdo Wazin)
II Dunkel (Hans Arp)
III Aegyptisches Sterbegebet (anonym)
IV Patrouille (August Stramm)
V Schafott (Fuad Rifka)
Durata: 20' 00"
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CHF: 31.00
Drei Gedichte nach Gottfried Benn (2007)
für mittlere Stimme und Klavier
I Drohung
II Melancholien
III Wohin –

Durata: 12' 00"
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CHF: 18.00
Maimelodie (2008)
Studie
für Violine Solo
Durata: 6' 00"
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CHF: 13.00
Sinus D (2010)
für Blechbläserquintett (Horn, 2 Trompeten, Posaune, Tuba)
Sinus D bildet auf formaler Ebene einen Bogen (lat. Sinus) – wie ein auf dem Rücken liegender Buchstabe D: die Elemente einer Phrase – Akkorde und daraus hervorgehende melodische Motive – werden sukzessive ineinander geschoben, so dass eine Mitte mit maximaler Dichte entsteht und ein Schluss, der hinsichtlich der Dichte in den Anfang zurückläuft.
Durata: 9' 00"
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CHF: 23.00
(Parts: sFr. 31.-; € 24.-)
Alas (2010)
für Trompete solo
Dem kurzen Solostück für Trompete liegt eine Art Variationenform zugrunde. Die eigenartige Melodiebildung entsteht dadurch, dass die zwei Stimmen eines Kanons in die Einstimmigkeit projiziert werden; die Regeln, nach denen dieser Kanon abläuft, wechseln dabei von Variation zu Variation.
Durata: 4' 30"
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CHF: 16.00
Lichtgedanke (2011)
für Orgel
Dem Orgelstück "Lichtgedanke" ist ein Zitat aus Friedrich Schillers Gedicht "Die Gunst des Augenblicks" vorangestellt (aus dem auch das Wort "Lichtedanke" stammt): "Wie im hellen Sonnenblicke / Sich ein Farbenteppich webt". Ähnlich wie Farben Ausschnitte aus der Totale des weissen Lichts darstellen, werden in "Lichtgedanke" Akkorde aus dem chromatischen Total herausgeschnitten und zu virtuoser Figuration verbunden. Diese Lichtbrechungen kehren am Schluss des Stückes zurück zu ihrem Ursprung: die virtuose Figuration verdickt sich in Klangtürmen von gleissend hellem Licht.
Durata: 18' 00"
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CHF: 34.00
Prismen (2011)
für Blechbläserquintett (Horn, 2 Trompeten, Posaune, Tuba) und Orgel
Kurze drei- oder viertönige Phrasen aus gleichen Intervallschritten werden so miteinander kombiniert, dass überwiegend Klangbildungen entstehen, die aus der tonalen Musik vertraut sind. Es wird also von einer ganz radikalen Beschränkung ausgegangen, die in immer neuen Kombinationen zu prismatischen Verstrahlungen führt. Die tonalen Klangbildungen sind hier Relikte, nur noch Farbwerte – nicht mehr verbunden durch die Gravitation zu einem Grundton (wie in der tonalen Musik) sondern hervorgebracht durch ein konstruktivistisches Gesetz. Das ist auch im Fall des E-Dur-Akkords nicht anders, mit dem das Stück "versöhnlich" schliesst.
Durata: 12' 00"
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CHF: 29.00
(Parts: sFr. 18.-; € 14.-)
Hommage à – Adolf Wölfli (2013)
für Flöte oder Altsaxophon oder Fagott
Das Solostück Hommage à – Adolf Wölfli existiert in drei Versionen: für Flöte, für Altsaxophon und für Fagott. Da sich die drei Versionen in ihrem Tonmaterial (abgesehen von der Transposition) unterscheiden, stellen sie auch eine Art Variationen dar – vergleichbar etwa einem identischen Gegenstand bei verschiedener Beleuchtung. Wenn zwei oder sogar alle drei Versionen im gleichen Konzert aufgeführt werden, sollen sie erstens nicht unmittelbar nacheinander erklingen und zweitens immer in der Reihenfolge von hoch nach tief (also Altsaxophon und Fagott immer nach Flöte, Fagott immer nach Altsaxophon).
Durata: 7' 00"
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CHF: 18.00
(each version)
Schattenwürfe (2013)
für Klavier vierhändig
Durata: 12' 00"
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CHF: 42.00
Duo (Bodhisattvas) (2013)
für 2 Violinen
Das Duo entstand in Bezug zu Isang Yuns Ensemblestück Distanzen, wo die verschiedenen Instrumentengruppen Gestalten aus der buddhistischen Mythologie verkörpern, die beiden Violinen eben Bodhisattvas (erleuchtete Himmelsführer). Wie dort können im Duo die beiden Spieler weit auseinander an den Rändern des Podiums stehen, ev. sogar hinter dem Publikum auf der Empore o.ä. Ungeachtet dieses konkreten Bezugs ist das Duo ein absolut unabhängiges Stück: es ist in einer eigenen Tonsprache geschrieben und in kompositionstechnischer Hinsicht von Isang Yun ganz unbeeinflusst.
Durata: 12' 00"
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CHF: 23.00
Trio (2014)
für Oboe, Klarinette und Fagott
Das Trio besteht aus einem knapp zwanzigminütigen Satz in elf kontrastierenden Abschnitten. Aus kompositionstechnischem Gesichtspunkt sind vor allem die sorgfältig austarierten Gewichtungen der einzelnen Tonhöhen interessant. Sie führen zu feinen Verschiebungen von Mustern, die in kanonische Texturen münden – ein Prozess, der in immer neuen Varianten durchgespielt wird und die elf Abschnitte unter der kontrastierenden Oberfläche eng zusammenschliesst. Es entsteht eine Klanglichkeit, in deren Vordergrund sparsam eingesetzte harmonische Farben und deren allmähliche Veränderung stehen.
Durata: 18' 00"
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CHF: 44.00
Rotationen (2014)
für Klarinette solo
Aus dem Trio für Oboe, Klarinette und Fagott.
Drei "Kadenzen" – einstimmige Abschnitte, die das Trio (für Oboe, Klarinette und Fagott) grossformal strukturieren – wurden zu einem Solostück für Klarinette zusammengefügt. Die Tonhöhen werden durch eine festgelegte Dauer gewichtet und einem Rotationsverfahren unterworfen. Dabei wird im ersten Abschnitt von einem einstimmigen, im zweiten Abschnitt von einem zweistimmigen, und im dritten Abschnitt von einem dreistimmigen Gerüstsatz ausgegangen, der in der Melodie abgebildet wird.
Durata: 5' 00"
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Fax +41 (0)41 210 60 70
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CHF: 16.00
Diskographie
Metamorphoses (pre art music Nr. PAM 001, 2014)
Interpreten:
Arter, Matthias
Brenner, Andreas
Werke:
Holliger, Heinz: Sonate (1956-1957/1999)
Mit weiteren Werken von: Benjamin Britten, Emre Sihan Kaleli, Paul Huber